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Der Römische Goldmünzenschatz Aus Der Feldstraße in Trier

by Karl-Josef Gilles
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Book cover type: Hardcover
  • ISBN13: 9783954904921
  • Binding: Hardcover
  • Subject: N/A
  • Publisher: Dr Ludwig Reichert Verlag
  • Publisher Imprint: Dr Ludwig Reichert Verlag
  • Publication Date:
  • Pages: 272
  • Original Price: USD 147.0
  • Language: German
  • Edition: N/A
  • Item Weight: 1280 grams
  • BISAC Subject(s): Coins, Currency & Medals

Ein sensationeller Goldschatz machte im September 1993 das M�nzkabinett des Rheinischen Landesmuseums Trier schlagartig zu einer der gr� ten Sammlungen antiker Goldm�nzen. Bei Ausschachtungsarbeiten f�r ein Parkdeck war auf dem Gel�nde des Klinikums "Mutterhaus der Borrom�erinnen" ein Bronzegef� , das urspr�nglich mehr als 2 650 r�mische Goldm�nzen enthielt, von einem Bagger auseinandergerissen worden. Mit einem Gesamtgewicht von 18,5 kg bildet der M�nzhort den umfangreichsten Goldschatzfund der r�mischen Kaiserzeit. Die im Goldschatz enthaltenen Pr�gungen waren, von wenigen Teilst�cken abgesehen, Aurei, die w�hrend des 1. und 2. Jahrhunderts n. Chr. die Einheitsm�nze der r�mischen
Goldpr�gungen bildeten. Die �ltesten sind auf Kaiser Nero in den Jahren 63/64 n. Chr., die j�ngsten unter Septimius Severus zwischen 193 und 196 geschlagen worden. Aurei der Kaiser Nero bis Titus umfassen fast drei Viertel, die M�nzen von Nero bis 68 n. Chr. mehr als ein Drittel des Gesamtbestands. Grund daf�r ist die massenhafte Auspr�gung leichterer Goldm�nzen nach einer M�nzreform unter Nero im Jahre 64. Die einzelnen Goldm�nzen waren vermutlich in ein d�nnes Textil gerollt und danach in versiegelte Leders�ckchen verpackt worden, ehe sie im Bronzegef� deponiert wurden. Der nach 167 angelegte Schatz blieb bis auf die Entnahme eines M�nzs�ckchens bis zum Jahre 193 offenbar unangetastet. Um 196 wurden letztmalig kleinere Mengen von Aurei des Didius Julianus beziehungsweise des Septimius Severus hinzugef�gt. Da diese ungeheure Barschaft nicht wieder aus ihrem Versteck unter der Kellersohle hervorgeholt wurde, d�rfte der Verwalter oder Besitzer der M�nzen die Wirren des B�rgerkrieges zwischen Septimius Severus (193-211) und Clodius Albinus (193-197) nicht �berlebt
haben. Der M�nzhort blieb in der Folge, obwohl der Keller nach Umbauten noch bis ins ausgehende 4. Jahrhundert genutzt wurde, bis in unsere Tage verborgen.

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