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Hausfrau versus Blaustrumpf: Weiblichkeitsentwürfe des 19. Jahrhunderts

by S. Presti
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Book cover type: Paperback
  • ISBN13: 9783656213253
  • Binding: Paperback
  • Subject: N/A
  • Publisher: Grin Verlag
  • Publisher Imprint: Grin Verlag
  • Publication Date:
  • Pages: 22
  • Original Price: USD 23.9
  • Language: German
  • Edition: 3. Auflage
  • Item Weight: 41 grams
  • BISAC Subject(s): Europe / General

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - 1848, Kaiserreich, Imperialismus, Note: 3,0, Universit�t des Saarlandes, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. EINLEITUNG Weiblichkeitsentw�rfe sollen nicht ein Bild der perfekten Rolle einer Frau vermitteln, sondern verschiedene Stereotypen von Frauen beschreiben, die aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und angepasst an die Zeit, die W�nsche und Hoffnungen der Frauen reflektieren. Die ruhige Hausfrau oder der k�mpfende Blaustrumpf? Beide Formen dieser individuellen Identit�ten waren vertreten und noch eine Vielzahl mehr. Ein R�ckblick auf das dokumentierte Handeln und Voranschreiten in der Geschichtsschreibung lassen den Verlauf der ersten Frauenbewegung verfolgen .Und nat�rlich stellt sich die Frage, wie die Frau mit den vom Mann herangetragenen Erwartungsbildern umging: Wurden diese von ihr erkannt, akzeptiert, ja sogar verinnerlicht, oder vielmehr abgelehnt und verworfen? Bereits in den paulinischen Briefen wird Frauen das Recht auf �ffentliche Rede/Autorit�t aberkannt. Frauen gelten als nicht vernunftbegabte Wesen, ausschlie lich zust�ndig f�r die Reproduktion. Deshalb sind sie auch von jeglicher Form der �ffentlichen Rede ausgeschlossen worden, welche intellektuelle Autorit�t voraussetzte. Kurz: Keine Vernunft, keine Autorit�t, keine �ffentlichkeit. Diese Minderstellungen von Frauen auf verschiedenen Ebenen - Recht, Wissenschaft, Familie... - sind schon lange zuvor in einer endlosen Kette verschiedener Systeme zu sehen, die Frauendiskriminierung als Konstante beibehalten haben: von der Antike (R�misches Recht) zu j�disch-christlichen Vorstellungen, �ber die Kirchenv�ter zu den paulinischen Pastoralbriefen bis hin zu Thomas von Aquin, der die Ansicht, Frauen seien nicht vernunftf�hig nochmal mit seiner ganzen Autorit�t bekr�ftigt. Der Paradigmenwechsel im 18. Jahrhundert setzt die Natur anstelle von Gott und naturalisiert die Geschlechtercharaktere, die unver�ndert �bernommen wurden. Da

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