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Die Welt der Bilder - Ottilie, Luciane und die Rolle der Kunst in Johann Wolfgang Goethes "Die Wahlverwandtschaften"

by Katharina Maas
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Book cover type: Paperback
  • ISBN13: 9783638783002
  • Binding: Paperback
  • Subject: N/A
  • Publisher: Grin Verlag
  • Publisher Imprint: Grin Verlag
  • Publication Date:
  • Pages: 24
  • Original Price: USD 25.5
  • Language: German
  • Edition: N/A
  • Item Weight: 46 grams
  • BISAC Subject(s): General

Studienarbeit aus dem Jahr 1997 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Technische Universit�t Berlin (Institut f�r Deutsche Philologie), Veranstaltung: Textinterpretation: Goethe "Die Wahlverwandtschaften", Sprache: Deutsch, Abstract: In verschiedenster Form ist Kunst ein wichtiger Teil in den "Wahlverwandtschaften". Die gesamte Handlungsstruktur ist gepr�gt von der theoretischen Besch�ftigung mit Kunst, ihrer Aus�bung und der �sthetischen Pr�sentation der Figuren. Ich werde mich in dieser Arbeit auf zwei der Protagonistinnen beschr�nken: auf Ottilie und Luciane. F�r beide spielt Kunst eine entscheidende Rolle und zwar in mehrfacher Hinsicht, wie ich im ersten Teil darstellen werde. Ottilie hat eine nach innen gerichtete Beziehung zur Kunst, durch sie erf�hrt sie eine Steigerung und Entwicklung ihrer Pers�nlichkeit; einerseits durch die Rezeption von Kunst, andererseits durch die praktische T�tigkeit des Malens. Entsprechend ihrem introvertierten Wesen dient ihr die Kunst - auf eine unauff�llige, innerliche Art - zu wachsen. Lucianes Kunstauffassung steht ganz im Gegensatz zu Ottilies. Sie bedient sich der Kunst um das zu erreichen, was ihr Hauptziel ist: im Mittelpunkt der Gesellschaft zu stehen. Mit ungebrochenem Selbstbewu tsein bedient sie sich allen Genren, egal ob sie Talent besitzt oder nicht. Im "lebenden Bild" sieht sie letztendlich ihr Ziel erreicht. Diese Einstellung zur Kunst wird von Ottilie wiederholt kritisiert. Die Figur der Luciane ist als Kontrast, als Negierung Ottilies angelegt ist. Mir stellt sich jedoch die Frage, ob man Luciane mit einer eindimensional negativen Beurteilung gerecht wird. Darum m�chte ich den "Luciane Teil" auf seine Bedeutung hin n�her untersuchen. Beide Figuren werden durch die Gesellschaft selbst zum Kunstwerk stilisiert, werden als "Kunst" wahrgenommen. Eine typisch weibliche Problematik, denn in der Kulturgeschichte wird mit dem Weiblichen "K�rper", mit dem M�nnlichen "Geist" ver

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