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Verbklassifizierung und aspektuelle Alternationen im Englischen

by Anja Wanner
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Book cover type: Hardcover
  • ISBN13: 9783484303980
  • Binding: Hardcover
  • Subject: N/A
  • Publisher: de Gruyter
  • Publisher Imprint: de Gruyter
  • Publication Date:
  • Pages: 237
  • Original Price: GBP 100.0
  • Language: German
  • Edition: Reprint 2017
  • Item Weight: 586 grams
  • BISAC Subject(s): Linguistics / Semantics

Diese Studie befa t sich mit der Lizensierung und Realisierung von Argumenten englischer Verben. Ausgangspunkt ist die These, da sich das syntaktische Verhalten von Verben weitgehend aufgrund der semantischen Repräsentation der Verben im Lexikon voraussagen lä t (projectional approach). Problematisch für diesen Ansatz ist, da Verben in semantisch-aspektueller und syntaktischer Hinsicht 'elastisch' sind, z.B. treten intransitive Verben wie smile mit Objekt auf (smile one's approval) oder sogar in einer Resultativ-Konstruktion (smile oneself breathless). Es wird gezeigt, da Elemente in Argumentpositionen nicht in der semantischen Repräsentation verankert sein müssen, sondern auch als 'aspektuelle Argumente' lizensiert sein können. Dies gilt z.B. für cognate objects, die wie alle DPs kasusmarkiert werden müssen. Im ersten Teil der Arbeit werden Testverfahren zur Klassifizierung von Verben auf verschiedenen Ebenen (semantisch-aspektuelle Struktur, Argumentstruktur, Syntax) etabliert. Ein wichtiger Punkt ist dabei die Unterscheidung von unergativen und unakkusativen Verben. Im zweiten Teil werden Linking-Theorien im Rahmen der generativen Grammatik kritisch diskutiert. Als Alternative zu gängigen Ansätzen wird ein Linking-Modell skizziert, das sich an den Grundsätzen der Optimality Theory orientiert: Linking rules werden als constraints formuliert, die einander widersprechen können; der syntaktische Status eines Arguments wird durch die für eine Einzelsprache spezifische Hierarchie der linking rules (ranking) determiniert. Auf dieser Grundlage erfolgt im dritten Teil die Analyse von Argument-Alternationen (Resultativ-Konstruktion, Kausativ-Alternation, Passiv) und Verbklassen (psych verbs, verbs of movement), die für den strengen Projektansatz als problematisch gelten.

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