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Die Negative Symbiose - Eine Reflexion über das deutsch-jüdische Verhältnis

by Anonym
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Book cover type: Paperback
  • ISBN13: 9783638645584
  • Binding: Paperback
  • Subject: N/A
  • Publisher: Grin Verlag
  • Publisher Imprint: Grin Verlag
  • Publication Date:
  • Pages: 28
  • Original Price: GBP 20.9
  • Language: German
  • Edition: 2. Auflage
  • Item Weight: 46 grams
  • BISAC Subject(s): Cultural & Ethnic Studies / General

Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Europa, Note: 1, Universit�t L�neburg (Fachbereich Kulturwissenschaften), Veranstaltung: Debatten zum deutsch-j�dischen Verh�ltnis nach 1945, Sprache: Deutsch, Abstract: Zu Beginn der Weimarer Republik waren die Juden in Deutschland weitgehend emanzipiert. Die meisten Juden geh�rten der Mittelschicht an, jegliche gesetzliche Diskriminierung war aufgehoben. J�dische Intellektuelle geh�rten vielfach zur kulturellen Elite. Im Jahr 1939 verfasste Martin Buber einen Aufsatz mit dem Titel "Das Ende der deutsch-j�dischen Symbiose". Das Verh�ltnis zwischen Deutschen und Juden vor 1933 sei demnach ein Zustand gewesen, den er als "produktiv", "echt" und "naturhaft" beschreibt. Die reflektierte Betrachtung der Verh�ltnisse in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen, f�hrte in den 60er Jahren zu einer Debatte �ber die tats�chliche Existenz einer solchen "deutsch-j�dischen" Symbiose in der Weimarer Republik, die ausgel�st worden war durch eine Kontroverse zwischen Gerschom Scholem und dem damaligen Bundestagspr�sidenten Eugen Gerstenmeier. Scholem bezeichnete die von Gerstenmeier in einer Rede vor dem J�dischen Weltkongress im Jahr 1966 erneut zitierte deutsch-j�dische Symbiose als einen "zur�ckprojizierten Wunschtraum". 1946 pr�gte Hannah Ahrendt den Begriff der "negativen Symbiose", der von Dan Diner in seinem Aufsatz "Negative Symbiose - Deutsche und Juden nach Auschwitz" aufgegriffen wurde. 1983 verfasste Diner dann einen Aufsatz "Fragmente von Unterwegs", in dem er die Probleme deutscher Juden bei der eigenen Identit�tsfindung im Kontext des deutsch-j�dischen Verh�ltnisses beschreibt. Diese Arbeit fasst zun�chst die Kernaspekte der Debatte um die deutsch-j�dische Symbiose zusammen. Anschlie end werden die oben genannten Texte von Dan Diner untersucht. Seine zentrale These besagt, dass weder Juden noch Deutsche, eine wirkliche Verarbeitung ihrer Geschichte vollzogen haben, da beide der Erinnerung an

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