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"Annexation is the order of the day". Die Aufteilung Afrikas und der Entstehungsprozess Nigerias in der Berichterstattung der Times: Der Wandel der "ö

by Volker Sundermann
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Book cover type: Paperback
  • ISBN13: 9783656364856
  • Binding: Paperback
  • Subject: N/A
  • Publisher: Grin Verlag
  • Publisher Imprint: Grin Verlag
  • Publication Date:
  • Pages: 84
  • Original Price: USD 63.5
  • Language: German
  • Edition: N/A
  • Item Weight: 123 grams
  • BISAC Subject(s): Reference

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, Note: 1,3, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Institut für Geschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung "We seem (...) to have conquered and peopled half the world in a fit of absence of mind." Diese oft zitierte Aussage von John Robert Seeley enthält zwei Thesen über die Art und Weise, wie das britische Empire entstanden ist: Erstens habe der Genese dieses Weltreichs keine kohärente politische Strategie zugrunde gelegen. Vielmehr sei die Initiative zur Erschlie ung neuer Märkte und somit neuer Gebiete von Kaufleuten ausgegangen, den so genannten "men on the spot", die von London Interventionen und den Schutz ihrer Handelsinteressen forderten, wenn diese bedroht waren. Zweitens seien die Briten insgesamt ihren kolonialen Besitzungen gegenüber relativ gleichgültig gewesen. Die Kolonien seien nicht als zu Gro britannien gehörig angesehen worden und es habe kaum Interesse an kolonialen Angelegenheiten bestanden. Beide Thesen dienen als Ausgangspunkt für diese Fallstudie zur Berichterstattung der Times über den kolonialen Wettlauf in Westafrika. Ziel dieser Arbeit ist zu ergründen, wie der Erwerb von Kolonien in der Zeit des Hochimperialismus in der Öffentlichkeit gesehen wurde. Welche Reaktionen, Stimmungen, Meinungen und Diskussionen gab es? Porter und MacKenzie untersuchten verschiedenste Bereiche des öffentlichen Lebens auf ihren imperialen Charakter. MacKenzie behauptete, dass viele Institutionen durch eindeutige Propaganda in Gro britannien zur "Imperialisierung" der Gesellschaft beigetragen hätten, u.a. das Militär, Schulen, Jugendbewegungen, Kirchen, Missionsgesellschaften, öffentliche Unterhaltungsveranstaltungen und Jugendbücher. Aus seiner Untersuchung ausgenommen war allerdings die Presse. Zu Recht wurde Gallaghers und Robinsons diplomatiegeschichtliche Studie über das "official mind of Imperialism" dafür kritisiert, die Rolle der Presse auszuklammern. Laut Thompson, der

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