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Chancengerechtigkeit bei Friedrich August von Hayek, John Rawls und Amartya Sen

by Julia Merkel
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Book cover type: Paperback
  • ISBN13: 9783638598071
  • Binding: Paperback
  • Subject: N/A
  • Publisher: Grin Verlag
  • Publisher Imprint: Grin Verlag
  • Publication Date:
  • Pages: 28
  • Original Price: GBP 20.9
  • Language: German
  • Edition: N/A
  • Item Weight: 46 grams
  • BISAC Subject(s): Political Ideologies / General

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,25, Johann Wolfgang Goethe-Universit�t Frankfurt am Main (Gesellschaftswissenschaften), Veranstaltung: Seminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Aristoteles unterscheidet zwei Arten der Gerechtigkeit: die iusitia directiva und die iustitia distributiva. Erstere ist eine ausgleichende, entsch�digende Gerechtigkeit, die entweder durch Rechtsbruch (ex delictu) oder Vertragsverpflichtungen (ex contractu) bindend eingefordert werden kann. Letztere, die iustitia distributiva, die verteilende Gerechtigkeit, besitzt diese rechtsf�rmige Verbindlichkeit nicht. Sie wird heute synonym zur Verteilungsgerechtigkeit oder der sozialen Gerechtigkeit gebraucht (Kersting 2000a: 17) und ist je nach weltanschaulicher Orientierung umstritten. Eben diese iustitia distributiva wird in ihrer unterschiedlichen Ausdeutung im Zentrum dieser Arbeit stehen. Die iustitia directiva wird hier nicht in die Er�rterung mit einbezogen werden Die Verteilungsgerechtigkeit wurde im Verlaufe des 20. Jahrhunderts lange und h�ufig nur als die gleiche a priori Verteilung von Rechten und insbesondere die gerechte ex post Verteilung von G�tern und monet�ren Transfers verstanden. Darauf bauen die meisten demokratischen Wohlfahrtsstaaten des europ�ischen Kontinents auf. Dies, so eine sich verbreiternde Erkenntnis, scheint in den ausdifferenzierten Gesellschaften der postindustriellen Staaten nicht mehr auszureichen, um verkrustete Statuszuweisungen und vererbte Klassenzugeh�rigkeiten aufzubrechen und sich einer einsehbar fairen Verteilung von Lebenschancen anzun�hern. Die gerechte Verteilung von Chancen hat nicht zuletzt deshalb in den neueren politischen Gerechtigkeitstheorien an Bedeutung gewonnen. Das Wissen darum, dass Lebenschancen die eigentlichen Entscheidungsfaktoren f�r ein selbst bestimmtes, "gutes Leben" (Aristoteles) sein k�nnen, ist insbesondere den liberalen Gerechtigkeitstheorien in den letzten Jahrz

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