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Das deutsche Theater zwischen Propaganda, Kontrolle und Zensur

by Julika Frontzeck
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Book cover type: Paperback
  • ISBN13: 9783668621350
  • Binding: Paperback
  • Subject: N/A
  • Publisher: Grin Verlag
  • Publisher Imprint: Grin Verlag
  • Publication Date:
  • Pages: 24
  • Original Price: USD 22.5
  • Language: German
  • Edition: 1. Auflage
  • Item Weight: 46 grams
  • BISAC Subject(s): General

Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Geschichte Europas - Zeitalter Weltkriege, Note: 1,3, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Veranstaltung: Theater im Nationalsozialismus, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit Menschengedenken existiert das Theater als gesellschaftsbildende Form. Das Theater der griechischen Antike, gekoppelt mit der Tragödiendichtung der klassischen Zeit, sowie dessen Gegenpol: der Mimus und das Satyrspiel, haben das Theater seit jeher gezeichnet und in all ihren unterschiedlichen Erscheinungsformen geprägt. Die wesentlichen Impulse des europäischen Theaters gab die Auseinandersetzung mit der Dramatik: "Die Dramatiker waren es, die Bilder von der Gesellschaft entwarfen, vom Menschen und vom Umgang der Geschlechter und der Generationen miteinander, die aufrüttelten, aufklärten revoltierten." Aufgrund dieser engen Verflechtung mit der Lebenswelt der Menschen, war es nie frei von gesellschaftlichen oder politischen Einflüssen. "Wertet man die Bühne aber als Schaufenster der jeweiligen Epoche, dann gewinnt sie eine spezifische Aussagekraft" und kann so als "verräterischer Spiegel" betrachtet werden. Adolf Hitler bemängelte schon lange vor seiner Machtergreifung die Entwicklung des Theaters, spricht hierbei von "Verfallserscheinungen", "Keime[n die den] Beginn von Wucherungen verursachen" und "an denen unsere Kultur früher oder später zugrunde gehen" müsse. Nach der Machtergreifung 1933 war das Bestreben Hitlers und der Nationalsozialisten, sowohl die öffentliche, als auch private Meinung auf ihre politischen Ziele und ihre Weltanschauung mit Ausschlie lichkeitsanspruch, auszurichten. Zur Umsetzung dieser "Indoktrinierung und der Geisteskontrolle", wurde durch die ideologische und organisatorische Unterwanderung sichergestellt, dass das NS-Regime über die grö te Einflussgewalt in allen Lebensbereichen verfügt. Folglich unterlag der gesamte Kulturbereich, insbesondere das Theater, der nationalsozialistischen Kulturpolitik. Das NS-Regime

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