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Das Eeg: Psychophysiologie Und Methodik Von Spontan-Eeg Und Ereigniskorrelierten Potentialen

by R. Brinkmann , W. Lutzenberger , T. Elbert
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Book cover type: Paperback
  • ISBN13: 9783540134473
  • Binding: Paperback
  • Subject: N/A
  • Publisher: Springer
  • Publisher Imprint: Springer
  • Publication Date:
  • Pages: 198
  • Original Price: EUR 65.41
  • Language: German
  • Edition: 1985
  • Item Weight: 341 grams
  • BISAC Subject(s): General

In seinem ersten Bericht über Messungen elektrischer Aktivitäten beim Menschen kommt der Jenaer Psychiater Hans Berger 1929 zu dem Schlu "Ich glaube in der Tat, da die von mir hier ausführlich geschilderte cerebrale Kurve im Gehirn ent- steht und dem Elektrocerebrogramm der Säugetiere von Neminski entspricht. Da ich aus sprachlichen Gründen das Wort, Elektrocerebrogramm', das sich aus grie- chischen und lateinischen Bestandteilen zusammensetzt, für barbarisch halte, möchte ich für diese von mir hier zum erstenmal beim Menschen nachgewiesene Kurve in Anlehnung an den Namen, Elektrokardiogramm' den Namen, Elektren- kephalogramm' vorschlagen" (S. 567). Dies war wohl die Geburtsstunde des EEGs beim Menschen. Von Berger oder Neminski (s. Brazier 1984) wurden Frequenzbän- der als "Wellen erster (10-15/s) und zweiter (20-32/s) Ordnung" beschrieben; heute sprechen wir in ähnlicher Weise von "Alpha"- und "Beta"-Wellen. Bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden Galvanis Befunde, da elektrische Veränderungen die Basis von Nerven- und Muskelaktivität dar- stellen, akzeptiert. Daraufhin folgte auch bald die Frage nach elektrischen Pro- zessen im Gehirn. Dem Liverpooler Physiologen Richard Caton ist die Ent- deckung zuzuschreiben, da "feeble currents of varyingdirection pass through the multiplier when the electrodes are placed on two points of the external surfa- ce, or one electrode on the grey matter and one on the surface of the skull" (1875, S. 278). Die registrierten Strom schwankungen wurden also schon vor der Jahr- hundertwende als "Ausdruck der Tätigkeit der Hirnrinde" (zit. bei Berger 1929) bewertet, so von Caton (1875) oder Fleischl von Marxow (s. Brazier 1984).

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