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Das Lick - Ein Tor zur Improvisation

by Matthias Jakob
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Book cover type: Paperback
  • ISBN13: 9783640161416
  • Binding: Paperback
  • Subject: N/A
  • Publisher: Grin Verlag
  • Publisher Imprint: Grin Verlag
  • Publication Date:
  • Pages: 56
  • Original Price: GBP 33.9
  • Language: German
  • Edition: N/A
  • Item Weight: 87 grams
  • BISAC Subject(s): Educational Psychology

Examensarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Pädagogik - Schulpädagogik, Note: 1,0, Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (Gymnasien) Rottweil, Sprache: Deutsch, Abstract: Klassenmusizieren. Blues ist angesagt. Die Begleitung funktioniert einigerma en, das Thema klingt auch ganz gut. Jetzt soll Petra ein Solo auf der Querflöte improvisieren. Petra spielt schon ziemlich lange Querflöte. Daher ist sie auch schon ziemlich gut. Sie ist die "Beste" in der Klasse. - "Die A-Blues-Tonleiter besteht aus a, c, d, es, e und g", sagt Herr Meier, der Musiklehrer, und zählt ein. Aber Petra spielt nicht. Sie vergräbt sich nur verschämt in die Noten. "Was ist los? Spiel' doch!" - "Aber... ich wei doch nicht, was..." - "Hab' ich dir doch gerade gesagt: Einfach irgendwas auf der A-Blues-Tonleiter! A, c, d, es, e und g!" Er zählt wieder ein, Petra spielt ein a, kuckt ihre Nachbarin an, spielt noch ein a, dann ein c und wird schlie lich ganz rot im Gesicht. Sie setzt die Flöte ab und schaut diesmal Herrn Meier an statt in die Noten. "Ich wei nicht, was ich spielen soll... Ich kann das nicht." Damit ist das Thema Improvisation innerlich für sie abgeschlossen. Zugegeben, Petra gibt in diesem Beispiel relativ schnell auf, aber auch Schüler, die einen höheren Grad an Durchhaltevermögen aufweisen und ein Solo über die gesamte "Distanz" hinbekommen, haben enorme Probleme bei der Auswahl des gespielten Materials, bzw. wissen nicht so recht, was sie jetzt genau spielen sollen. - Und so klingt das dann auch: Ein Ton nach dem anderen, keine Zäsuren, keine Wiederholungen, keine Abwandlungen, nichts Griffiges... Kurz: Für den Solisten unbefriedigend, für die Zuhörer "öde" und "langweilig". Wie schafft man es, ein Solo mit relativ einfachen Mitteln "besser" klingen zu lassen? Wie wird ein Solo sowohl für den Solisten als auch für Zuhörer interessanter? Wie erreiche ich mit Schülern die nächste Stufe des Improvisierens? Das Aufkommen von Fragen dieser Art leitete mich dazu, mich in

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