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Das Selbst als Zwang: Psychodynamik der Identifikation

by Kheprias A
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Book cover type: Paperback
  • ISBN13: 9798196927294
  • Binding: Paperback
  • Subject: N/A
  • Publisher: Independently Published
  • Publisher Imprint: Independently Published
  • Publication Date:
  • Pages: 186
  • Original Price: GBP 15.59
  • Language: German
  • Edition: N/A
  • Item Weight: 254 grams
  • BISAC Subject(s): Metaphysics

Das Selbst als Bindung
Psychodynamik der Identifikation
T-Reality Serie - Band 8
Neuro-kognitiver Bereich

Was macht aus einem situierten Erfahrungszentrum ein Selbst?

Und wie kann ein personaler Bezug funktional zentral werden, ohne deshalb ein ontologisches Fundament zu sein?

Dieser Band der T-Reality Series widmet sich einem der anspruchsvollsten Probleme der zeitgen�ssischen Theorie des Bewusstseins: der Genese des identifikatorischen Bezugs im neuro-kognitiven Bereich. Ausgehend von der lokalen Organisation von Erfahrung durch K�rper, Zeit und Raum untersucht das Buch, wie sich ein relativ stabiles Zentrum schrittweise in eine Konfiguration verwandelt, die als privilegierter personaler Bezug fungiert.

Im Unterschied zu vereinfachenden Modellen wird das Selbst hier weder als substanzielle Instanz noch als blo er sprachlicher oder theoretischer Irrtum behandelt. Es wird vielmehr als Funktion der Bindung analysiert: als eine Konfiguration, die Relevanz selektiert, Kontinuit�t organisiert, Salienz moduliert, autobiographische Koh�renz stabilisiert und das Feld der Erfahrung um eine operative Zentralit�t herum strukturiert.

Das Buch entwickelt diese These Schritt f�r Schritt:

von der Differenz zwischen Lokalit�t der Erfahrung und Identifikation,

�ber den K�rper als privilegierten Pol der Aneignung,

�ber zeitliche Kontinuit�t und autobiographische Koh�renz,

�ber das implizite Ich, Rekursivit�t und Selbstbezug,

bis hin zu affektiver Investition, identit�rer Tr�gheit und der Unsichtbarkeit der Bindung.

Im Hintergrund stehen Autoren und Problemfelder aus der gegenw�rtigen Debatte, darunter Metzinger, Gallagher, Zahavi, Clark, Hohwy, Friston, Damasio und Seth. Doch dieses Buch ist keine blo e Kommentierung bestehender Theorien. Es entwickelt eine eigenst�ndige, systematische Rekonstruktion des Selbst als stabile, aber nicht fundierende Konfiguration.

Damit schl�gt der Band eine pr�zise theoretische Br�cke zwischen Philosophie des Geistes, Neurophilosophie, Predictive Processing, Embodiment und Bewusstseinsforschung. Zugleich bereitet er den n�chsten Schritt der Untersuchung vor: die Frage, warum eine funktionale Konfiguration wie das Selbst, sobald sie hinreichend stabilisiert ist, als unmittelbare Realit�t erscheint und nicht mehr als Modell oder organisierende Bindung.

Ein anspruchsvoller, klar strukturierter und konzeptionell dichter Band f�r alle, die das Selbst jenseits von Substantialismus und Reduktionismus neu denken wollen.

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