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Das Wechselverhältnis zwischen Medien und Linksterrorismus im "Deutschen Herbst". Herolde und Helfershelfer des Terrorismus?

by Julian Dorn
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Book cover type: Paperback
  • ISBN13: 9783668120976
  • Binding: Paperback
  • Subject: N/A
  • Publisher: Grin Verlag
  • Publisher Imprint: Grin Verlag
  • Publication Date:
  • Pages: 30
  • Original Price: USD 25.5
  • Language: German
  • Edition: N/A
  • Item Weight: 50 grams
  • BISAC Subject(s): Media Studies

Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation, Note: 1,3, Universität Siegen (Philosophische Fakultät), Veranstaltung: Mediengeschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: "Eine inszenatorische Qualität der Ereignisse" bescheinigt der Journalist Andreas Elter den islamistisch-fundamentalistischen Anschlägen des 11. Septembers auf das World Trade Center in New York und charakterisiert damit eine neue Dimension des Terrorismus, dem nun eine weltumspannende Aufmerksamkeit zuteil wird. Terroranschläge gelten nie nur den Opfern, sie zielen immer auch auf die Gesellschaft in toto ab. Diese intendierte Öffentlichkeitswirksamkeit wird jedoch erst durch die Multiplikatorwirkung moderner Massenmedien ermöglicht. Terroristische Gruppierungen haben längst realisiert, wie entscheidend die Medien für die Genese flächendeckender Aufmerksamkeit sind und haben daher begonnen, diese Kanäle zu nutzen, um mit minimalem Aufwand maximalen Schrecken zu verbreiten. Das aktuell brisante islamistische Bedrohungsszenario durch den Islamischen Staat (IS) bestätigt dies: Mit massenmedial inszenierten Videos der Enthauptungen westlicher Journalisten instrumentalisieren die Extremisten die globale Vernetzung durch das Internet zu propagandistischen Zwecken - und sorgen so gleichzeitig dafür, dass sich die Bilder im kollektiven Gedächtnis einprägen. Der amerikanische Historiker und Publizist Walter Laqueur versuchte sich bereits im Jahr 1977 an einer Bestimmung des funktionalen Verhältnisses zwischen Massenmedien und Terrorismus und konstatierte in diesem Zusammenhang: "The success of a terrorist operation depends almost entirely on the amount of publicity it receives. (...) The terrorist's act by itself is nothing, publicity is all." Wie jede Form der Kommunikation bedarf auch die terroristische der Vermittlung, woraus sich nun die Schnittstelle zwischen Terrorismus und Massenmedien ergibt: Die in der Gewalttat codierte ideologische Bo

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