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Der Begriff des Philosophen und der Philosophie bei Ludwig Wittgenstein

by Björn Rosenstiel
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Book cover type: Paperback
  • ISBN13: 9783640233755
  • Binding: Paperback
  • Subject: N/A
  • Publisher: Grin Verlag
  • Publisher Imprint: Grin Verlag
  • Publication Date:
  • Pages: 26
  • Original Price: USD 25.5
  • Language: German
  • Edition: N/A
  • Item Weight: 46 grams
  • BISAC Subject(s): General

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: 1,7, Universit�t Augsburg, Veranstaltung: Ludwig Wittgenstein: Philosophische Untersuchungen, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Will man Heraklit Glauben schenken, dann hat Pythagoras erstmals das bis heute bekannte Wort "philosophe" f�r jemanden benutzt, der nach Wissen und Weisheit strebt. Pythagoras selbst vereinte in sich Mathematik und orphische Mystik und stellt damit, in gewisser Hinsicht, den Ausgangspunkt einer Entwicklungsgeschichte westlicher Philosophie dar, die gekennzeichnet ist von der Zerrissenheit zwischen Religion und Wissenschaft. Oberfl�chlich gesehen, hat sich die Philosophie in der Antike �ber mehrere Stadien entwickelt, ging, als das Christentum entstand und Rom fiel, �ber die arabische Konservierung in der Theologie des Mittelalters auf und geriet nach der Reformation bis zur Gegenwart zunehmend in den Griff der Wissenschaften. Am Begriff des Philosophen hat sich dabei im Laufe der Zeit, nicht viel ge�ndert, wohl aber an der Auffassung, was die Aufgabe des Philosophen, die Philosophie, sein soll. Vom Standpunkt des Cambridger Wissenschaftlers Bertrand Russell aus betrachtet, erscheint die Philosophie, als "ein Mittelding zwischen Theologie und Wissenschaft", denn sie besteht, wie die Theologie, aus der Spekulation �ber die Dinge, und wie die Wissenschaft beruft sie sich auf die Vernunft. Die Untersuchung von Fragen, wie etwa, ob die Welt aus Geist und Materie besteht, ob dem Universum ein einheitlicher Zweck zugrunde liegt oder woraus eine gl�ckliche Lebensf�hrung besteht, ist, zumindest f�r den englischen Philosophen, die Aufgabe der Philosophie. M.a.W.: Ihr gr� ter Wert liegt f�r ihn darin, da sie lehrt, "wie man ohne Gewi heit und ohne durch Unschl�ssigkeit gel�hmt zu werden, leben kann." Aber als Niemandsland zwischen Theologie und Wissenschaft ist sie zugleich, "Angriffen von beiden Seiten ausgeset

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