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Der Unterschied zwischen Bastelei und Ingenieurskunst: Überlegungen zum wilden Denken bei Claude Lévi-Strauss

by Sebastian Theodor Schmitz
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Book cover type: Paperback
  • ISBN13: 9783640393190
  • Binding: Paperback
  • Subject: N/A
  • Publisher: Grin Verlag
  • Publisher Imprint: Grin Verlag
  • Publication Date:
  • Pages: 24
  • Original Price: USD 25.5
  • Language: German
  • Edition: N/A
  • Item Weight: 41 grams
  • BISAC Subject(s): Cultural & Ethnic Studies / General

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1,0, Johann Wolfgang Goethe-Universit t Frankfurt am Main (Institut f r Ethnologie), Veranstaltung: Claude L vi-Strauss und der Strukturalismus, Sprache: Deutsch, Abstract: Claude L vi-Strauss untersucht in seinem erstmals 1962 erschienenem Buch "Das wilde Denken" (Originaltitel: La Pensee Sauvage) die Klassifizierungssysteme schrift-loser Gesellschaften. Er kommt zu dem Schluss, dass ebendiese Strukturen sowohl in ihrer Komplexit t, als auch in ihrer Schl ssigkeit, durchaus mit wissenschaftlichen Klassifikationen vergleichbar sind und sogar weitaus genauer sein k nnen. Hieraus wird das eigentliche zentrale Programm des Buches deutlich: Die Erkl rung, dass wildes und modernes Denken durch die gleichen intellektuellen Prozesse gekenn-zeichnet sind. Beinahe bescheiden mutet dieses Postulat an, wo sich doch der weit-aus berwiegende Teil der Schrift der strukturalistischen Analyse von Klassifikations-systemen bei nordamerikanischen Naturv lkern widmet. Von einer Selbstverst nd-lichkeit dieser Aussage, die sich bei der Lekt re L vi-Strauss und beim Einstieg in die strukturalistische Methode beinahe automatisch ergibt, kann jedoch, wenn eine weitere Perspektive auf die Wissenschaftslandschaft gew hlt wird, nicht die Rede sein. Die Besch ftigung mit fremdem Denken ist vor und nach L vi-Strauss von evo-lutionistischen Stufenmodellen beeinflusst, die mit dem Strukturalismus unvereinbar sind. Obwohl L vi-Strauss im wilden- und modernen Denken die gleichen kognitiven Prozesse verortet, sieht er dennoch klare Unterschiede zwischen den beiden For-men. Das wilde Denken bleibt bei ihm ein Terminus, der nicht etwa ironisch verwen-det wird, sondern auf eine Technik verweist: So wird dem wilden Denken die Technik Bastelei (bricolage) zugeordnet, modernes Denken operiert demgegen ber mit Hilfe der Ingenieurskunst. In dieser Arbeit m chte ich zun chst kurz die Genese der Vor-stellungen vom wilden Denken im

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