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Die Bedeutung der Erinnerung für die Konstitution der Zeit in Husserls "Phänomenologie des inneren Zeitbewußtseins"

by Heike Obermanns
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Book cover type: Paperback
  • ISBN13: 9783638760614
  • Binding: Paperback
  • Subject: N/A
  • Publisher: Grin Verlag
  • Publisher Imprint: Grin Verlag
  • Publication Date:
  • Pages: 20
  • Original Price: USD 22.5
  • Language: German
  • Edition: N/A
  • Item Weight: 41 grams
  • BISAC Subject(s): General

Studienarbeit aus dem Jahr 1996 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: 1, Hochschule für Philosophie München, Veranstaltung: Seminar: Rettung der Phänomene und Bejahung des Absoluten. Ein Widerspruch in der Phänomenologie?, Sprache: Deutsch, Abstract: Kreativität, Selbstbesinnung, Vorstellungsvermögen - für die griechische Antike war mit der Erinnerung weit mehr verbunden, als in den Begriff der 'memoria' als blo e Erinnerung einer früheren Handlung oder eines Ereignisses später hineingenommen wurde. Vor allem Platons Unterscheidung zwischen Gedächtnis und Wiedererinnerung, die die blo latente Wahrnehmung 'beseelt', verdient Beachtung, denn sie führt direkt zu Husserls Analysen des Zeitbewusstseins. Nicht nur von der Vergangenheit, sondern auch von der gegenwärtigen und zukünftigen Zeit lässt die Seele in uns "Schriften und Bilder" entstehen, sagt Platon im Philebos . Hei t das aber nicht, dass sich die Seelentätigkeit überhaupt an den drei Zeiten orientiert, da Zeitlichkeit die Form vorgibt, in der 'Schriften und Bilder' erst in uns entstehen können? Ist dann nicht Zeitlichkeit die Form, in der Bewusstsein erst existieren kann ? Und wenn nur durch Erinnerung Selbstbesinnung möglich ist, bedeutet das nicht, dass die im Zeitfluss existierende Seele dennoch gleichsam innehalten und von ihrer Form wissen kann? Diese Fragen leiten Husserls phä-nomenologische Analysen des inneren Zeitbewusstseins. Die vorliegende Arbeit zeichnet nach, dass die Erinnerung, in der allein der Bewusstseinsstrom erfahrbar wird, sich für Husserl zur zentralen Kategorie heraus kristallisiert, und zwar sowohl ontologisch als auch erkenntnistheoretisch. Die Zeitlichkeit ist für Husserl die universelle Form, in der sich 'jedes erdenkliche Ego für sich selbst konstituiert; diese 'egologische Genese' folgt eben jener Gesetzmä igkeit, nach der sich ständig strömend 'Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in eins konstituieren'. So eröffnet sich fü

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