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Die deutsche Inflation 1914 - 1923: Eine Wirtschaftskrise?: Politische und ökonomische Fragen zur Geldentwertung nach dem 1. Weltkrieg

by Matthias Wühle
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Book cover type: Paperback
  • ISBN13: 9783640447640
  • Binding: Paperback
  • Subject: N/A
  • Publisher: Grin Verlag
  • Publisher Imprint: Grin Verlag
  • Publication Date:
  • Pages: 28
  • Original Price: USD 25.5
  • Language: German
  • Edition: N/A
  • Item Weight: 50 grams
  • BISAC Subject(s): Modern / 20th Century / General

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Erster Weltkrieg, Weimarer Republik, Note: 1,7, Johann Wolfgang Goethe-Universit�t Frankfurt am Main (Institut f�r Wirtschafts- und Sozialgeschichte), Veranstaltung: Wirtschaftskrisen: Analysen und Geschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Versuch, die deutsche Inflation von 1914 - 1923 (im Folgenden deutsche Inflation genannt) in eine Reihe von Wirtschaftskrisen einzuordnen, erweist sich als problematisch. Im engeren Sinne werden als Wirtschaftskrisen zyklische (wenn auch unregelm� ige) Schwankungen in der gesamtwirtschaftlichen Aktivit�t bezeichnet, die ein Sinken von Reall�hnen, des Lebensstandards, des Bruttoinlands- und Sozialprodukts, sowie eine ansteigende Arbeitslosigkeit zur Folge haben. Synonym dazu wird auch der Begriff Depression verwendet. In einem Marktmodell, in dem Produktions- und Preisniveau auf einem Schnittpunkt von aggregierter Nachfrage- und Angebotskurve gebildet wird, kann es infolge �u erer St�rungen vielf�ltigster Art zu Angebots- oder Nachfrager�ckg�ngen kommen, die wiederum zu Produktionsr�ckg�ngen oder Preissteigerungen f�hren. Dem Staat obliegt es nun, steuernd in diese Krise einzugreifen, um den urspr�nglichen Gleichgewichtszustand wieder herzustellen. Der Markt (in welcher Auspr�gung auch immer) ist also Verursacher, der Staat Regulierer. Schon beim Wahrnehmen der �u eren Symptome ist ersichtlich, dass die deutsche Inflation nicht in diese Kategorie f�llt. Fasst man den Begriff der Wirtschaftskrise jedoch in einem weiten Sinne, k�nnte man auch s�mtliche sonstigen St�rungen des geordneten Wirtschaftslebens hinzurechnen, die z.B. weder in Reallohnsenkungen noch im Lebensstandardverfall resultierten und die auch keine Massenarbeitslosigkeit zur Folge hatten. Die Inflation ist eine Entwertung des Geldes und stellt damit eine Finanzkrise dar. Doch war die deutsche Inflation marktverursacht? Oder wurde sie vors�tzlich verursacht? H�tte man sie regulieren oder gar bes

Matthias Wühle, geboren 1971 in Leipzig, studierte Betriebswirtschaftslehre, Philosophie und Geschichte in Mainz und Frankfurt. Er leitet die Unternehmenskommunikation bei Policen Direkt, dem deutschen Marktführer im Zweitmarkt für Lebensversicherungen.

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