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Die Studentenbewegung und die Medien

by Bianca Hühnerfuß
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Book cover type: Paperback
  • ISBN13: 9783640391929
  • Binding: Paperback
  • Subject: N/A
  • Publisher: Grin Verlag
  • Publisher Imprint: Grin Verlag
  • Publication Date:
  • Pages: 28
  • Original Price: USD 25.5
  • Language: German
  • Edition: N/A
  • Item Weight: 50 grams
  • BISAC Subject(s): Political Ideologies / General

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Geschichte der politischen Systeme, Note: 1,7, Technische Universit�t Chemnitz, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Studentenbewegung war die erste soziale Bewegung, in der weit �ber den politischen Protest hinausgehend etablierte kulturelle Werte, Lebensformen und emotionale Verhaltensmuster v�llig neu geordnet wurden. Au erdem war sie die erste soziale Bewegung, die ihren Protest nicht nur in alternativen Teil�ffentlichkeiten und auf der Stra e artikulierte, sondern die f�r ihre Proteste gezielt die Massenmedien nutzte. Die Inszenierung von Tabu-Br�chen, Grenzverletzungen und Schockaktionen traf Ende der 1960er Jahre auf eine medien-historische Schwellensituation, in der die Massenmedien durch den Siegeszug des Fernsehens einem grundlegenden Wandel unterzogen wurden. Neben dem Fernsehen stellten auch die Print-Medien ihre Berichterstattung umfassend auf visuelle und emotionale Kriterien um. Die expressiven Protestaktionen der Studentenbewegung wurden in diesem medien-historischen Kontext der Visualisierung und Emotionalisierung von den Massenmedien schon fr�h als Medienereignis erkannt. In ihrer wirksamen Re-Inszenierung der Proteste wurden die Massenmedien damit selbst zu Akteuren im Bereich der politischen und kulturellen Konflikte Ende der 1960er Jahre.1 "Es ist zweifelhaft, ob die Revolte jemals solche Ausma e angenommen h�tte, wenn es keine Fernsehkameras g�be. Studentenproteste, die sich in geordneten Formen und nach den Spielregeln der freien Meinungs�u erung abspielen, haben nicht die mindeste Chance, [...] auf die Titelseiten der Presse zu kommen.[...]. Die Dirigenten der Rebellion spekulierten mit wachsendem Erfolg auf die Faszination der modernen Gesellschaft durch das Abnorme und auf ihr kr�nkliches Bed�rfnis nach immer st�rkeren Nervenkitzeln."2 Es besteht also kein Zweifel daran, dass ohne das Fernsehen die Austrahlungskraft eines Dutschke auf die junge Intelligenz der damaligen Bundesrepublik e

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