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Die Vielfalt kultureller Unterschiede. Das Habitus-Konzept von Pierre Bourdieu als Erklärungsansatz für das soziale Verhalten von Gruppen

by Lena Scharnagl
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Book cover type: Paperback
  • ISBN13: 9783346239297
  • Binding: Paperback
  • Subject: N/A
  • Publisher: Grin Verlag
  • Publisher Imprint: Grin Verlag
  • Publication Date:
  • Pages: 52
  • Original Price: USD 39.5
  • Language: German
  • Edition: 1. Auflage
  • Item Weight: 82 grams
  • BISAC Subject(s): Cultural & Ethnic Studies / General

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1,7, Universität Bayreuth, Sprache: Deutsch, Abstract: Um im Verlauf dieser Arbeit der Frage auf den Grund zu gehen, inwiefern der Habitus-Ansatz von Pierre Bourdieu das soziale Verhalten von Gruppen erklären kann und wie dies in der Anwendung genau geschieht, soll der Fokus zuerst auf die methodologische Sichtweise Bourdieus gelegt werden, mit der sich die Entstehung des Habitus-Konzepts erläutern lässt. Dabei werden die Probleme von subjektivistischen und objektivistischen Theorien aufgezeigt, die Bourdieu zu dem Entwurf einer praxeologischen Erkenntnisweise bewegen. Anschlie end wird mithilfe der Definition und Funktion des Habitus versucht, kulturelle Unterschiede von sozialen Gruppen in der Theorie sowie in der empirischen Forschung herauszuarbeiten. Zum Schluss sollen zwei wichtige Rezeptionen dargelegt werden, welche die theoretische Idee Bourdieus aufgreifen. Jedoch muss auch die kritische Auffassung gegenüber dem bourdieuschen Konzept in Betracht gezogen werden, was letztendlich zu einem umfassenden Fazit führt. Bereits im Jugendalter setzte sich Pierre Bourdieu mit seiner sozialen Herkunft auseinander. Als Kind eines Briefträgers stammte er aus bescheidenen Verhältnissen, welche später seine Beziehung zur gesellschaftlichen Welt prägen sollten. Durch die Berufstätigkeit des Vaters, die trotz langer Arbeitszeiten nur eine einfache Wohnsituation ermöglichte, entwickelte Bourdieu ein Verständnis für die Lebensbedingungen der einfachen Leute. Mit dem Eintritt in das Internat erlebte er den Konflikt zwischen zwei unterschiedlichen Wertesystemen. Es wurden von ihm Eigenschaften, wie gute Manieren und sittliches Verhalten gefordert, die im Kontrast zu seiner ländlich geprägten Erziehung standen. Obwohl er als Schüler im Internat sehr gute Leistungen erzielte, fühlte er sich aufgrund seines niedrigen Sozialstatus nie dazugehörig. Enorme Unterschiede im Vergleich zu seinen bürgerlichen

2013 - 2017: Bachelor of Arts, Universität Bayreuth - Ethnologie mit Kombinationsfach Soziologie (Gesamtnote 1,6) ab 2020: Master of Arts in Soziologie an der Universität Bayreuth

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