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Geschmäcker und Lebensstile: Grundzüge der Theorie der Distinktion nach Pierre Bourdieu

by Tanja Lange
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Book cover type: Paperback
  • ISBN13: 9783640262939
  • Binding: Paperback
  • Subject: N/A
  • Publisher: Grin Verlag
  • Publisher Imprint: Grin Verlag
  • Publication Date:
  • Pages: 24
  • Original Price: USD 25.5
  • Language: German
  • Edition: N/A
  • Item Weight: 159 grams
  • BISAC Subject(s): Sociology / General

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Soziologie - Politische Soziologie, Majorit�ten, Minorit�ten, Note: 1,3, Hochschule Magdeburg-Stendal; Standort Magdeburg (Fachhochschule), Veranstaltung: Soziale Ungleichheit, Sprache: Deutsch, Abstract: Bei der vorliegenden Hausarbeit handelt es sich um die Ausarbeitung eines Referates, welches im Rahmen des Seminars "Soziale Ungleichheit - Geschmack" vorgetragen wurde. Der Hauptkontext dieser Arbeit liegt in der Aufarbeitung des Hauptwerks Bourdieus "Die feinen Unterschiede. Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft". Was und wie man isst, wie man sich einrichtet, welchen Kunst-, und Musikstil wir vorziehen, ist nach Ansicht des franz�sischen Soziologen Pierre Bourdieu keine pers�nliche Geschmacksache mehr. Seiner Ansicht nach muss Geschmack nicht als etwas Individuelles, sonder immer als etwas Gesellschaftliches angesehen werden. Mit seiner Geschmacktheorie gr�ndet er ein neues Klassifikationssystem, eine neue Klassentheorie. Er vertritt die These, dass Klassenzugeh�rigkeit am deutlichsten in differentiellen Lebensstilen zum Ausdruck kommt und sich deshalb "Geschmack" als bevorzugtes Merkmal von Klasse anbietet (vgl. M�ller, 1986, S. 162). Seine Gesellschaftstheorie ist als soziokulturelle Klassentheorie angelegt, die den Zusammenhang zwischen Klassenlagen und -positionen, Bildungspartizipation, Kulturkonsum und Lebensstilen zum Gegenstand hat. So dient also Kultur und Lebensstil als Mittel zur Identit�tsfindung und zur Distinktion. Da die in der Kindheit gepr�gte "Lebensstilkultur" als ziemlich konstant gesehen wird, werden Kultur und Lebensstil zum "haupts�chlichen Medium der Reproduktion von Klassenstrukturen" (M�ller, 1995, S. 929). Dabei hat sich Bourdieu mit er Frage besch�ftigt, wie die Ungleichheit der schulischen Leistungen von Kindern aus verschiedenen sozialen Klassen entsteht. Bourdieus Konzeption geht von der Annahme aus, dass die verschiedenen Lebensstile vor allem Ausdruck verschiedener Klassenz

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