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Is dat Pop...literatur? Oder kann dat wech?: Surface noise in Christian Krachts "Faserland"

by Nico Bornschein-Jäger
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Book cover type: Paperback
  • ISBN13: 9783346044624
  • Binding: Paperback
  • Subject: N/A
  • Publisher: Grin Verlag
  • Publisher Imprint: Grin Verlag
  • Publication Date:
  • Pages: 20
  • Original Price: GBP 18.9
  • Language: German
  • Edition: 1. Auflage
  • Item Weight: 41 grams
  • BISAC Subject(s): General

Projektarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Universität Leipzig (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Life has surface noise - Popliteratur, Sprache: Deutsch, Abstract: Trotz aller definitorischen Uneinigkeit soll in dieser Arbeit versucht werden, grob zu skizzieren, welche Merkmale dem Roman "Faserland" als einer mit "Pop" betitelten Literatur zu Grunde liegen und was "Pop" eigentlich ist. 1995 debütierte Christian Kracht mit seinem konsumkritischen "Faserland". Der Roman beschäftigt sich mit dem Niedergang der sogenannten harmonischen bürgerlichen Gesellschaft der Nachkriegszeit und individuellen und nationalen Identitätskrisen. Dieser erste Teil des Tryptichons "Faserland-1979-Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten" polarisierte. Während die Frankfurter Neue Presse diesem "das Zeug zum deutschen Kultbuch der 90er" zusprach und der Stern sich endlich über "ein Buch über das Deutschland spricht" freute, empfand die Mehrzahl der Kritiker das Werk als handlungsarm und langweilig. Er plagiiere Jay McInerney oder Bret Easton Ellis, lästerte man in den Feuilletons. "Plattes Zeitgequatsche", das an Banalität und Oberflächlichkeit kaum zu überbieten sei, echauffierte man sich in den Foren. "Pop" einheitlich und allgemeingültig zu definieren, ist nahezu aussichtslos. Der Begriff scheint beinahe "endlos dehnbar" - alles oder nichts könnte "Pop" sein. Etymologisch leitet sich das autonome Lexem "Pop" von "populär" ab. In angloamerikanischen Literatur- und Sozialwissenschaftsdiskursen gilt indes die so genannte popular culture "als Gegenstück zur elitären oder Hochkultur" und grenzt sich so vom Herkömmlichen ab: Um eines Konsens willen soll also "Popliteratur" hier nicht mehr und nicht weniger als ein Wortspiel mit den Termini "popular culture" und "Pop-Art" betrachtet werden vor dem Hintergrund der Klassifizierung des Lexems "Pop" "als Derivat von populär" und des onomatopoetischen Innuendo auf da

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