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Kaiser Tiberius und der römische Senat: Eine gescheiterte Beziehung

by Philip J. Dingeldey
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Book cover type: Paperback
  • ISBN13: 9783656064787
  • Binding: Paperback
  • Subject: N/A
  • Publisher: Grin Verlag
  • Publisher Imprint: Grin Verlag
  • Publication Date:
  • Pages: 24
  • Original Price: USD 25.5
  • Language: German
  • Edition: N/A
  • Item Weight: 41 grams
  • BISAC Subject(s): Ancient / General

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Weltgeschichte - Fr�hgeschichte, Antike, Note: 1,7, Friedrich-Alexander-Universit�t Erlangen-N�rnberg (Lehrstuhl f�r Alte Geschichte), Veranstaltung: Tiberius: Der traurige Kaiser, Sprache: Deutsch, Abstract: War Tiberius ein "Republikaner auf dem C�sarenthron" ? Tats�chlich sind sich sogar die antiken Historiker einig - obwohl die meisten versuchen, Tiberius als Tyrannen darzustellen -, dass Tiberius sich um den Senat bem�hte, indem er ihn st�rkte und ehrte. So wurden laut Tacitus im Senat alle staatlichen und die wichtigsten privaten Angelegenheiten behandelt; die Magistrate h�tten ein hohes Ansehen und die volle Amtsgewalt gehabt, wobei Gesetze meist vern�nftig gehandhabt worden w�ren. Bei der Senatorenwahl achtete er auf Herkunft und Eigenschaften. Und nach Cassius Dio unternahm er "keinen Schritt, ohne ihn nicht [...] den �brigen Senatoren zur Kenntnis zu bringen", wobei er die Redefreiheit gew�hrte und sich teils den Gegenstimmen beugte. Tiberius war immer darauf bedacht, republikanisch zu wirken. Dem entspricht schon seine angebliche Aussage, dass er als heilbringender und guter Kaiser mit gewaltigen und weitreichenden Vollmachten vom Senat ausgestattet, diesem und den B�rgern diene . Er war n�mlich trotz seiner Prinzepsposition ohnehin auf den Senat angewiesen, da dieser die n�tigen Verwaltungskr�fte besa , er war mit der Aristokratie und der Republik durch seine claudische Dynastie verbunden und suchte im Senat einen Mitverantwortlichen . Daher handelte Tiberius mit dem Ziel, den Senat zu st�rken und eine gute Kooperation zwischen Prinzeps und Senat zu erm�glichen. Ergo gab es viele republikanisch scheinende Ma nahmen unter Tiberius. Die meisten jedoch wurden nicht als solche anerkannt. Vielmehr empfanden die Senatoren diese wohl �hnlich wie die meisten antiken Historiker - als Heuchelei und lehnten Tiberius ab! So stellt sich die Frage, wieso die Beziehung zwischen dem Senat und Tiberius scheiterte, obwohl der

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