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Kommunikation und Vermittlung in Hölderlins Gedicht "Andenken"

by Simone Linde
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Book cover type: Paperback
  • ISBN13: 9783638774567
  • Binding: Paperback
  • Subject: N/A
  • Publisher: Grin Verlag
  • Publisher Imprint: Grin Verlag
  • Publication Date:
  • Pages: 68
  • Original Price: USD 25.5
  • Language: German
  • Edition: 1. Auflage
  • Item Weight: 100 grams
  • BISAC Subject(s): General

Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: sehr gut, Universit�t Hamburg (Institut f�r neuere deutsche Literatur), Veranstaltung: Hauptseminar: Stil und/oder Ecriture: Konzepte und Analysen, Sprache: Deutsch, Abstract: H�lderlin gilt als ein Dichter mit einer sehr eigenen und schwer entschl�sselbaren Sprache, die sich durch ihre hohe Bildlichkeit auszeichnet. Sie ist nicht mehr die allegorische Sprache der klassischen Rhetorik, sondern die W�rter wirken stets aus ihrer eigenen Sinnlichkeit heraus und verwandeln die Natur in Zeichen. Die Form ist dem Inhalt �berlegen; die Sprache soll nicht etwas bedeuten, sondern sie stellt die Reflexion dar, wobei ihr der Inhalt als Stoff dient. H�lderlins Schaffen f�llt in eine Zeit, in durch die erkenntniskritischen Lehren der Aufkl�rung eine neue, auf revolution�ren Neuanfang und Freiheit zur Selbstbestimmung gerichtete Stimmung vorherrscht und sich eine Kultur des deutschen Geistes und der deutschen Sprache herausbildet. Zu Lebzeiten steht H�lderlin im Schatten von klassischen Dichtern wie Goethe und Schiller, so dass sein dichterisches Werk kaum gew�rdigt wird. Erst ein Jahrhundert sp�ter entwickeln sich sprachkritische Theorien, die H�lderlins denkerische Welt zu w�rdigen wissen. Im Gegensatz zu Schiller, dem es in seinem Werk um die Erkenntnis des moralischen Prinzips im �sthetischen geht, verlangt H�lderlin f�r die Dichtung die Integration des praktischen Lebens, weswegen es in seiner Dichtung h�ufig um die Darstellung von Denkprozessen geht. Das Gedicht "Andenken" f�llt in den Umkreis von H�lderlins sp�ter Hymnendichtung. Diese Hymnendichtung gilt als die am schwersten verst�ndlichste. Sie ist - im Gegensatz zu den Oden und Elegien - gepr�gt durch sinnliche Darstellung, Fragmentarisierung, zunehmend unpers�nliche Wendungen und geh�ufte gegenrhythmische Unterbrechungen. Diese Dichtung hat als Hauptmoment die Erprobung der eigenen M�glichkeit als Dichtung und verweist dab

Forschung 1998 - 2005: Studium der Anglistik, Neueren deutschen Literatur und Französisch in Hamburg Kritische Auseinandersetzung mit der europäischen Literaturgeschichte, mit dem Fokus auf Umbruchzeiten wie der Romantik und dem Fin-de-Siècle, in denen neue mediale Konzepte die traditionelle bürgerliche Leitkultur durch Dekonstruktion und Subversion auflösen. Im Topos der Reise wird die Exilerfahrung zum sinnstiftenden Element einer durch Diversität und Vielfalt bestimmten postmodernen (poststrukturalistischen) Identität. Während des Studiums Tätigkeit als wissenschaftliche Tutorin an der Universität sowie freiberufliche Tätigkeit in verschiedenen Nachrichtenredaktionen. 2005 - 2008: dreijähriger Aufenthalt in Kaliningrad, Russland 2005 - 2006: Abschluss des ersten Studiengangs des Europainstituts Klaus Mehnert, das Master of European Studies (MES; nach dem Aachener Modell) in Kaliningrad in deutscher Sprache lehrt. Analyse des Einflusses des Russlandbildes auf die europäische Identitätsbildung seit dem Mittelalter. Russland dient dabei als Projektionsfläche für kollektive europäische Ängste und Sehnsüchte. Dabei sind zwei Stereotype prägend: 1. Bedrohung: Die Erfahrung des eigenen Fremdseins wird durch den Blick einer unbekannten Kultur zum Mittel eines kritischen Blicks auf die aufgeklärt-zivilisatorische Wissensgesellschaft. 2. Sozialutopie: Universal-solidarische Gesellschaftsmodelle einer gemeinsamen europäischen Identität stellen nationalstaatliche Konstruktionen in Frage. 2006 Auszeichnung mit dem Willi-Brandt-Preis der Sozialdemokratischen Fraktion des Europaparlaments für besondere Studienleistungen. Anschließend Tätigkeit als freiberufliche Journalistin und Dozentin für deutsche Sprache für weitere zwei Jahre in Kaliningrad. Nach der Rückkehr nach Deutschland fünf Jahre lang internationale Projektleiterin in der Online Games-Branche. Aktuell Freiberufliche Texterin und Autorin

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