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Kreuz und Hakenkreuz - Zur rechtlichen Stellung der Religionsgemeinschaften im nationalsozialistischen Staat

by Harald Maihold
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Book cover type: Paperback
  • ISBN13: 9783640114504
  • Binding: Paperback
  • Subject: N/A
  • Publisher: Grin Verlag
  • Publisher Imprint: Grin Verlag
  • Publication Date:
  • Pages: 80
  • Original Price: USD 60.5
  • Language: German
  • Edition: N/A
  • Item Weight: 114 grams
  • BISAC Subject(s): Legal History

Studienarbeit aus dem Jahr 1994 im Fachbereich Jura - Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie, Rechtsgeschichte, Note: sehr gut, Universität Hamburg, Veranstaltung: Seminar: NS-Staat und SED-Staat im Vergleich, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit widmet sich dem Verhältnis des nationalsozialistischen Staates zu den Kirchen und Religionsgemeinschaften. Im ersten Abschnitt werden das Selbstverständnis der Kirchen und des nationalsozialistischen Staates gegenübergestellt. Im Abschnitt "Kooperation und Identifikation" geht es um die erste Phase bis etwa 1940, in welcher der NS-Staat versuchte, die beiden Kirchen, als "wichtige Faktoren der Erhaltung unseres Volkstums" (wie es in einer Regierungserklärung 1933 heisst) ideologisch "gleichzuschalten". Während das Reichskonkordat mit der Katholischen Kirche eher Ausdruck einer distanzierten Partnerschaft ist, kommt es mit den "Deutschen Christen" in der protestantischen Kirche sogar zu einer weitgehenden Verschränkung von Staat und Kirche, bei der die ideologischen Grundsätze des Nationalsozialismus Eingang in die Verfassung der Kirche fanden. Dennoch konnten sich die "Deutschen Christen" innerhalb der evangelischen Kirche nicht vollständig durchsetzen. So wechselten die Nationalsozialisten Ende 1940 zu einer Politik der "Konfrontation und Destruktion". Der dritte Abschnitt widmet sich dieser Phase und beschreibt die zahlreichen Vorstösse des NS-Staates gegen beide Kirchen, den Bruch des Konkordats, die Auflösung kirchlicher Organisationen, den Kampf gegen kirchliche Ausbildung und Presse. In diesem Abschnitt wird auch der erhebliche kirchliche Widerstand gegen die Kirchenpolitik der Nationalsozialisten gewürdigt. Der Krieg führte schliesslich zu einem "Burgfrieden" und damit zu einem Aufschub der Frage. Das nationalsozialistische Konzept der Herrschaft des totalitären Staates über die Kirchen wurde auf Reichsebene nie verwirklicht. Mit dem "Modell Warthegau", das die Nationalsozialisten im eroberten Polen errichteten, wir

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