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Quantenanalogien in Carl Jungs Denken: Kollektives Unbewusstes, Numinose Energien, Synchronizität und das Psychoide in Verbindung mit der Neuen Physik

by Bruno del Medico
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Book cover type: Paperback
  • ISBN13: 9798246280584
  • Binding: Paperback
  • Subject: N/A
  • Publisher: Independently Published
  • Publisher Imprint: Independently Published
  • Publication Date:
  • Pages: 500
  • Original Price: GBP 23.89
  • Language: German
  • Edition: N/A
  • Item Weight: 858 grams
  • BISAC Subject(s): Physics / Quantum Theory

Die Realit�t, wie wir sie wahrnehmen, ist nur eine d�nne Oberfl�che �ber einem Abgrund unsichtbarer Strukturen. Einerseits blickt die Quantenphysik - mit ihrer pr�zisen Mathematik und ihren kontraintuitiven Gesetzen - in die verborgenen Schichten der Materie, wo Teilchen keine festen Gebilde mehr sind, sondern M�glichkeiten, die durch den Akt der Beobachtung transformiert werden. Andererseits erforscht Carl Gustav Jungs analytische Psychologie die Tiefen der Psyche und untersucht Symbole, Archetypen und subtile Verbindungen, die aus dem geheimen Dialog zwischen dem Unbewussten und dem Bewussten hervorgehen. Zwei Welten. Zwei Sprachen. Zwei scheinbar ferne Ufer. Die Quantenphysik lehrt uns, dass unter der makroskopischen Realit�t ein Feld unsichtbarer M�glichkeiten liegt; Jung erinnert uns daran, dass unter individuellen Gedanken und Gef�hlen kollektive Muster, archetypische Wurzeln und universelle Muster verborgen sind. In beiden F�llen gen�gt die Oberfl�che nicht: Sie muss durchdrungen werden.
Dieses Buch entstand mit einer bestimmten Absicht: eine Br�cke zu schlagen. Eine mentale und konzeptionelle Br�cke, die die strenge Disziplin der Wissenschaft mit der symbolischen Tiefe der Psychologie vereint und einen Raum schafft, in dem diese beiden Sichtweisen miteinander in Dialog treten k�nnen, ohne ihre Identit�t zu verlieren.
Diese Ann�herung entspringt nicht dem Versuch, eine Parallele zu erzwingen. Sie ist vielmehr das Ergebnis eines historischen Dialogs, der in den 1940er-Jahren begann. Jung f�hrte lange Gespr�che mit Wolfgang Pauli, einem der V�ter der Quantenmechanik. Pauli, der 1945 den Nobelpreis erhielt, suchte in einer Zeit tiefer pers�nlicher Krise psychologischen Rat bei Jung, um seine wiederkehrenden Tr�ume zu verstehen. Jung wiederum fand in Paulis mathematischer Strenge einen Dialog, der es ihm erm�glichte, seine k�hnsten Hypothesen zu �berpr�fen. Ihre Treffen in Z�rich und der Briefwechsel zwischen 1932 und 1958 schufen ein seltenes Beispiel f�r den Dialog zwischen Wissenschaft und Tiefenpsychologie. Viele Wissenschaftshistoriker sehen in diesem Briefwechsel einen der ersten ernsthaften Versuche, das Verh�ltnis zwischen Bewusstsein und moderner Physik zu erforschen. Jung sprach oft von Synchronizit�t, einem Ph�nomen, das er als bedeutsame Koinzidenz beschrieb, die sich nicht durch einfache Ursache-Wirkungs-Gesetze erkl�ren l�sst. Pauli, der mit dem unvorhersehbaren Verhalten subatomarer Teilchen bestens vertraut war, betrachtete Synchronizit�t als eine Intuition, die m�glicherweise einem noch unbekannten Prinzip des Universums nahekommt. Jung behauptete nie, die Physik w�rde seine Theorien best�tigen, argumentierte aber, dass Psyche und Materie eine gemeinsame Struktur aufweisen, die die Wissenschaft noch nicht vollst�ndig beschrieben hat. Heute greifen einige theoretische Physiker, wie Henry Stapp in den USA oder Paavo Pylkk�nen in Finnland, diese Fragen wieder auf. Sie schlagen Modelle vor, in denen sich das Bewusstsein wie ein Quantenfeld verhalten k�nnte, das die Realit�t auf Weisen beeinflussen kann, die sich nicht allein auf neuronale Aktivit�t reduzieren lassen. Diese Hypothesen haben den Verdienst, einen jahrzehntelang unterbrochenen Dialog wiederzubeleben. Ein Dialog, der uns dazu einl�dt, Bewusstsein nicht als Nebenprodukt des Gehirns zu betrachten, sondern als ein tiefer liegendes Ph�nomen, das aus fundamentalen Gesetzen des Universums hervorgehen k�nnte.
In dieser Verkn�pfung von Tiefenpsychologie, theoretischer Physik und Philosophie des Geistes �berrascht Jung immer wieder. Seine Erkenntnisse, die f�r das wissenschaftliche Denken seiner Zeit oft als zu k�hn galten, erleben heute an vorderster Front der Forschung eine Renaissance.

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