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Roma-Kinder zwischen Familie und Staat: Zwischen Traditionen und Integration

by Hildegard Pank
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Book cover type: Paperback
  • ISBN13: 9783656551218
  • Binding: Paperback
  • Subject: N/A
  • Publisher: Grin Verlag
  • Publisher Imprint: Grin Verlag
  • Publication Date:
  • Pages: 20
  • Original Price: USD 22.5
  • Language: German
  • Edition: N/A
  • Item Weight: 55 grams
  • BISAC Subject(s): Cultural & Ethnic Studies / General

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1,7, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Ethnologie), Veranstaltung: Ethnologie der Kindheit, Sprache: Deutsch, Abstract: Spätestens seit der EU-Osterweiterung wird die Situation der Roma und Sinti in Europa politisch diskutiert. 2005 bis 2015 wurde zur Dekade der Roma-Einbeziehung erklärt.Der Vorsitzende des Zentralrats deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, fordert die Realisierung der Gleichstellung der zehn bis zwölf Millionen Roma und Sinti in Europa. Neben dem "Rahmenübereinkommen vom Schutz nationaler Minderheiten" des Europarats erklärt er weitere positive Aktionen seitens der Politik für notwendig. In ganz Europa sollten Roma und Sinti in politischer wie gesellschaftlicher Praxis als nationale Minderheit anerkannt, geschützt und gefördert werden. Dazu gehören vor allem die Herstellung menschenwürdiger Wohnverhältnisse, die Kostenübernahmen im Rahmen staatlicher Sozialhilfe um Ghettos aufzulösen und die Herstellung chancengleicher Bildung ohne Segregation (Rose 2010: 8-9). In einem Radiointerview des Schweitzer Radiosenders DRS mit dem ungarischen Pfarrer Levente Shohaida geht es um genau diesen letzten Aspekt "Bildung als Ausweg aus der Misere" (Lüthi 2010). Nach dem Shohaida und seine Frau als HEKS1-Stipendiaten in Zürich mit Stra enkindern gearbeitet hatten, entwickelten sie ein Projekt in Ostungarn, welches Roma Kinder motivieren soll zur Schule zu gehen. Schule solle nicht das Buchstaben- und Zahlenlernen bedeuten, sondern direkt lebensnahe Aspekte vermitteln. Die Kinder sollen sich mit Fragen wie: "Was will ich, wie verwirkliche ich etwas?" und "Wie übernehme ich Verantwortung?" beschäftigen. Shohaida erklärt die Methoden der letzten 30 Jahre für falsch. Die rein finanzielle Hilfe konserviere nur die Verhältnisse (Lüthi 2010). Dies bedeutet, dass die Roma die passive Rolle der separierten Empfänger behalten, ohne aktiv in die Verbesserung der Situation einbezogen zu w

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