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Soziale Ungleichheiten im deutschen Bildungssystem: Wie entscheidend ist die Herkunft?

by Christian Eisen
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Book cover type: Paperback
  • ISBN13: 9783640294015
  • Binding: Paperback
  • Subject: N/A
  • Publisher: Grin Verlag
  • Publisher Imprint: Grin Verlag
  • Publication Date:
  • Pages: 24
  • Original Price: USD 25.5
  • Language: German
  • Edition: N/A
  • Item Weight: 46 grams
  • BISAC Subject(s): Sociology / General

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation, Note: 1,7, Universit�t Siegen (FB Erziehungswissenschaft), Veranstaltung: Ganztagsbildung als Schnittfeld zwischen Sozial- und Schulwesen, Sprache: Deutsch, Abstract: "Jeder junge Mensch hat ein Recht auf F�rderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsf�higen Pers�nlichkeit." Soweit die Theorie. Doch in der Praxis wird die angesprochene Verwirklichung durch soziale Ungleichheiten und Armut behindert. Das Bildungswesen in Deutschland ist wie in fast keinem anderen Land sehr starken sozialen Selektionsprozessen unterworfen. Die Kinderarmut hat in den letzten Jahren immer weiter zugenommen, so dass die sozialen Unterschiede gr� er geworden sind. Schon die Bildungsexpansion in den 60er Jahren hatte es sich zur Aufgabe gemacht, die sozialen Ungleichheiten im Bildungswesen zu beseitigen - allerdings vergeblich. Die letzten PISA- Ergebnisse haben dies noch einmal sehr deutlich best�tigt. Doch wie entscheidend ist die soziale Herkunft wirklich? K�nnen die Mechanismen der sozialen Selektion nicht �berwunden werden, um allen Kindern die gleichen Chancen zu erm�glichen? Nach wie vor spielen die soziale und ethnische Herkunft eine gro e Rolle, was die Bildungschancen der Kinder betrifft. Ein weiteres Problem ist die Reproduktion von Bildungsungleichheit. Diese "Weitervererbung" der Bildungschancen ist erschreckend hoch. Kinder aus Familien mit einem h�heren sozialen Status haben vergleichsweise gr� ere Chancen, das Gymnasium zu besuchen als Kinder aus unteren sozialen Schichten. Das macht sich vor allem in den ausgesprochenen Schulempfehlungen am Ende der Klasse 4 bemerkbar. Kinder mit h�herem sozialen Status bekommen h�ufiger Gymnasialempfehlungen als Kinder aus anderen Schichten. Viele Ganztagsschulen haben es sich mittlerweile zur Aufgabe gemacht, diese Chancenungleichheit zu beseitigen. Die deutsch-italienische Gesamtschule i

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