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Traumatisierung bei Menschen mit einer geistigen Behinderung: Nutzung von Handlungsansätzen der Traumapädagogik bei traumatisierten Menschen mit einer

by Anonym
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Book cover type: Paperback
  • ISBN13: 9783346337481
  • Binding: Paperback
  • Subject: N/A
  • Publisher: Grin Verlag
  • Publisher Imprint: Grin Verlag
  • Publication Date:
  • Pages: 74
  • Original Price: USD 60.9
  • Language: German
  • Edition: 1. Auflage
  • Item Weight: 109 grams
  • BISAC Subject(s): Philosophy, Theory & Social Aspects

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 1,0, Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit widmet sich Traumatisierungen bei Menschen mit einer geistigen Behinderung. Es stellt sich die Frage, inwieweit Fachkräfte der Sozialen Arbeit Handlungsansätze der Traumapädagogik bei traumatisierten Menschen mit einer geistigen Behinderung nutzen und perspektivisch gestalten können. Um sich der Thematik von Traumatisierungen zu nähern, werden zunächst die Grundlagen der Psychotraumatologie erläutert. Dies beinhaltet die Definition eines Traumas, genauso wie dessen Verlauf und mögliche Risiko- und Schutzfaktoren. In einem zweiten Teil werden dann verschiedene Traumafolgestörungen benannt und kurz beschrieben. Nach wie vor beschäftigt sich die Wissenschaft viel zu wenig mit Auswirkungen von traumatischen Erfahrungen dieser Klientel, obwohl nachgewiesen ist, dass bei ihnen ein erhöhtes Risiko besteht, Traumata zu erleiden und Folgeerscheinungen zu entwickeln. Die mangelnde und zum Teil noch komplett fehlende Auseinandersetzung von Traumata bei Menschen mit einer Behinderung findet sich auch innerhalb von Tätigkeitsfeldern der Profession der Sozialen Arbeit wieder. Traumafolgestörungen bleiben in der alltäglichen Arbeit in Einrichtungen der Behindertenhilfe noch viel zu häufig unerkannt und dadurch auch unbehandelt. Dies kann mitunter auf fehlende Mitteilungsmöglichkeiten der betroffenen Personen sowie auf mangelnde psychotraumatologische Kenntnisse der Sozialarbeiter*innen zurückgeführt werden, die auffällige Verhaltensweisen zumeist dem Behinderungsbild zuordnen und erst bei extremen Veränderungen aufmerksam werden. Trauma und geistige Behinderung stehen in der Fachpraxis noch zu wenig in Verbindung. Vorhandene pädagogische Konzepte richten sich demnach nicht an mögliche Traumatisierungen und reichen in der Folge nicht aus, um geeignete Unterstützungsma nahmen für die Traumabewältigung darzust

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