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Über die existenzielle Bedeutung von Rudolf Bultmanns Johanneskommentar für die Johannesforschung im 20. Jahrhundert

by Jan Mark Budde
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Book cover type: Paperback
  • ISBN13: 9783668975576
  • Binding: Paperback
  • Subject: N/A
  • Publisher: Grin Verlag
  • Publisher Imprint: Grin Verlag
  • Publication Date:
  • Pages: 24
  • Original Price: USD 22.5
  • Language: German
  • Edition: 1. Auflage
  • Item Weight: 41 grams
  • BISAC Subject(s): Christianity / General

Essay aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Theologie - Biblische Theologie, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Evangelisch-Theologische Fakultät), Veranstaltung: Interdisziplinäres Hauptseminar: Auslegungstraditionen des Johannesevangeliums, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Essay versucht der Frage nachzugehen, welche existenzielle Bedeutung Rudolf Bultmanns epochales Meisterwerk "Das Evangelium des Johannes", das er 1941 erstmals veröffentlichte, für die Johannesforschung im 20. Jahrhundert hatte. Nach einer anfänglichen Hinführung zum Thema und einigen methodischen Vorbemerkungen, beginnt der Autor mit einer historischen Hinführung, indem er die Johannesforschung im 19. Jahrhundert kurz skizziert. Auf diese kurze forschungsgeschichtliche Skizzierung folgt ein kurzer biographischer Abriss von Leben und Werk Rudolf Bultmanns, an den sich wiederum eine kurze Abhandlung über die Bultmannschen Begriffe der Entmythologisierung und existenzialen Interpretation anschlie t, die als methodische Topoi der Bultmannschen Theologie angesehen werden müssen. Im nächsten Schritt geht der Autor auf Rudolf Bultmanns Johanneskommentar als solchen ein und versucht zu klären, inwiefern dieser als ein Meilenstein in der neutestamentlichen Wissenschaft des 20. Jahrhunderts angesehen werden kann. Abschlie end erfolgt ein Resümee, in welchem sich der Autor mit der Rezeptionsgeschichte von Bultmanns "Das Evangelium des Johannes" auseinandersetzt und erklärt, warum dieses Werk auch in der modernen Johannesforschung im 21. Jahrhundert noch von bleibender Relevanz ist. Auf die inhatllichen Ausführungen folgt schlussendlich ein ausführliches bibliographisches Verzeichnis, in dem sich neben den Quellenangaben auch zahlreiche Verweise auf Sekundärliteratur befinden, die zur weiteren Auseinandersetzung mit dem Johannesevangelium und der Johannesforschung anregen wollen.

Jan Mark Budde, geb. 30.12.1995 in Lübbecke, cand. theol., studiert Ev. Theologie mit dem Ziel des Pfarramts an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Als Zweithörer studierte er Evangelische Theologie an der Ruhr-Universität Bochum und der Christian Albrechts-Universität Kiel. Seine Forschungs- und Interessensschwerpunkte liegen vor allem im Bereich der Dogmen- und der Theologiegeschichte sowie der Dogmatik und der Religionsphilosophie. So interessiert er sich vor allem für die theologischen Entwürfe und Arbeiten von Adolf von Harnack, Ernst Troeltsch, Paul Tillich, Dietrich Bonhoeffer, Wolfhart Pannenberg und Jürgen Moltmann, aber auch für das philosophische Werk von Martin Heidegger, Karl Jasper und Hannah Arendt. Im Januar 2017 trat Budde dem Münsterschen Wingolf, einer christlichen und nichtschlagenden Studentenverbindung in Münster bei (www.muensterscher-wingolf.de). Dieser übte seither großen Einfluss auf die Entwicklung des Protestantismus in der westfälischen Stadt Münster aus und brachte in der Vergangenheit zahlreiche namhafte Theologen hervor, die 1914 an der Gründung der Evangelisch-Theologischen Fakultät an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster maßgeblich beteiligt waren. Seit Januar 2020 ist er als studentische Hilfskraft am Seminar für Kirchengeschichte II (Reformation, Neuere und Neueste Kirchengeschichte) am Lehrstuhl für Systematische sowie Historische Theologie und ihre Didaktik bei Prof. Dr. theol. Konrad Hammann beschäftigt und unterstützt diesen bei Forschung und Lehre.

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