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"Wollt ihr den totalen Krieg?" Sprachliche Untersuchung zur Rede Joseph Goebbels' im Berliner Sportpalast vom 18. Februar 1943

by Sonja Filip
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Book cover type: Paperback
  • ISBN13: 9783638843706
  • Binding: Paperback
  • Subject: N/A
  • Publisher: Grin Verlag
  • Publisher Imprint: Grin Verlag
  • Publication Date:
  • Pages: 24
  • Original Price: USD 25.5
  • Language: German
  • Edition: N/A
  • Item Weight: 46 grams
  • BISAC Subject(s): General

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1.3, Ruprecht-Karls-Universit�t Heidelberg (Germanistisches Seminar), Veranstaltung: Hauptseminar Politische Semantik, Sprache: Deutsch, Abstract: "Diese Stunde der Idiotie. H�tte ich gesagt, sie sollen aus dem dritten Stock des Columbus-Hauses springen, sie h�tten es auch getan." [aus Goebbels' Tagebuch, wenige Tage nach der Sportpalastrede] Rhetorik, sprachliche Verschleierung und �berzeugung durch die Verwendung diverser sprachlicher Mittel sind allgegenw�rtige Ph�nomene, deren n�here Betrachtung lohnenswert scheint. Hierbei ist es kaum m�glich, die Propagandamethoden des Nationalsozialismus v�llig au er Acht zu lassen, stellt man sich doch gerade als Angeh�riger der Nachkriegsgeneration immer wieder die Frage, wie eine derartige Massenhysterie und -begeisterung �berhaupt zu erzielen war. Daher will sich diese Arbeit mit der Rede von Propagandaminister Joseph Goebbels vom 18. Februar 1943 befassen, gehalten im Berliner Sportpalast und demnach als "Sportpalastrede" in die Geschichte eingegangen. Diese Rede dient geradezu als Paradebeispiel der Rhetorik und der Propaganda. Ebenso wie Hitler und die Nationalsozialisten, ihre Gegner und Kritiker war auch Goebbels davon �berzeugt, dass �ber Aufstieg und Herrschaft der nationalsozialistischen Partei zu einem ma geblichen Teil ihre Propaganda entscheiden werde. Gerade in der damaligen Krisensituation hing von dieser Rede einiges ab. Daher verwendete Goebbels auch besondere Sorgfalt auf die Erstellung dieses Textes, der vor dem Vortrag mehrfach �berarbeitet worden war. Er selbst hielt ihn f�r ein rhetorisches Glanzst�ck der politischen Demagogie und hoffte, damit das "entworfene Selbstportrait des souver�nen und virtuosen Dirigenten einer perfektionierten Propagandamaschinerie" (Michels: Ideologie und Propaganda) weiter ausschm�cken und in den K�pfen der Bev�lkerung verankern zu k�nnen. Nach einer �bersicht �ber den historischen sowie de

Studium der Germanistik, Philosophie/Ethik und Psychologie in Heidelberg. Wenige Semester Mathe als kleiner, nicht erfolgreicher Ausrutscher dazwischen;) Seitdem im Schuldienst des Landes Ba-Wü.

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