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Wucher - Der Streit um die Panzerplattenpreise

by René Feldvoß
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Book cover type: Paperback
  • ISBN13: 9783656178880
  • Binding: Paperback
  • Subject: N/A
  • Publisher: Grin Verlag
  • Publisher Imprint: Grin Verlag
  • Publication Date:
  • Pages: 20
  • Original Price: USD 23.9
  • Language: German
  • Edition: 3. Auflage
  • Item Weight: 41 grams
  • BISAC Subject(s): Europe / General

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - 1848, Kaiserreich, Imperialismus, Note: 1,0, Universit�t Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Betrachten wir die Frage nach dem "Wucher" bei der Gestaltung der Schiffspanzerplattenpreise durch die Firma Krupp innerhalb des relevanten Zeitraumes von 1890 - 1914 unter den Gesichtspunkten der damaligen und heutigen Rechtsdefinition des Begriffes, so ist festzustellen, dass eine endg�ltige Beurteilung nicht m�glich ist. Um die Rechtssituation rund um das "Gesetz, betreffend den Wucher", von 1880 richtig einordnen zu k�nnen, bedarf es zun�chst einer Betrachtung der Gesetzgebung unmittelbar vor Gr�ndung des Kaiserreiches. Im Zuge b�rgerlicher Liberalisierungspolitik, hatte der Reichstag des Norddeutschen Bundes im November 1867 schlie lich das "Gesetz, betreffend die vertragsm� igen Zinsen" verabschiedet, welches s�mtliche Beschr�nkungen zur freien Vereinbarung von Zinsen f�r Darlehen und �hnlicher Kreditgesch�fte aus dem Weg r�umte.1 Dies bedeutete nichts geringeres, als den vollst�ndigen Wegfall des gesetzlichen Schutzes vor �berh�hten Zinsforderungen, so dass in den folgenden Jahren vertraglich geregelte Zinss�tze von 200% per Anno keine Seltenheit waren und mitunter auch bis zu 1000% betrugen.2 Folgerichtig strebte der, nun mittlerweile gesamtdeutsche, Reichstag gegen Ende der 1870er Jahre die Wiedereinf�hrung einer entsprechenden gesetzlichen Beschr�nkung des "Zinswuchers" an. In diesem Zusammenhang wird deutlich, dass sich das allgemeine Rechtsverst�ndnis des Wucherbegriffs ausschlie lich auf die Erhebung �berh�hter Zinss�tze erstreckte und andere Rechtsgesch�fte nicht mit einbezog.

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