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Zur Konzeption des Ich bei Jacques Lacan

by Klaus Itta
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Book cover type: Paperback
  • ISBN13: 9783638657259
  • Binding: Paperback
  • Subject: N/A
  • Publisher: Grin Verlag
  • Publisher Imprint: Grin Verlag
  • Publication Date:
  • Pages: 56
  • Original Price: USD 39.5
  • Language: German
  • Edition: N/A
  • Item Weight: 87 grams
  • BISAC Subject(s): General

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Philosophie - Sonstiges, Note: 1,3, Albert-Ludwigs-Universit�t Freiburg (Philosophische Fakult�t), Veranstaltung: Jacques Lacan - Ausgew�hlte Texte, Sprache: Deutsch, Abstract: Als wesentlich f�r die Lacansche Theorie der Ich-Bildung gilt seine Bestimmung der conditio humana, die er als Erfahrung des Mangels und somit als Seinsverfehlung beschreibt. Hieraus bedingt sich ein Begehr nach Ganzheit und Identit�t, das sich im Spiegelstadium in eine Einheit hineint�uscht, die das Subjekt nie hatte. In der Dialektik des Spiegelns spaltet sich das "Ich" in ein Gegen�ber auf und wird sich so selbst zum Objekt, das paradoxerweise Einheit verspricht und von dem es begehrt begehrt zu werden, um so in jene Einheit zur�ckzukehren aus der es sich als herausgefallen erlebt. Diese narzisstische Identifizierung mit dem wahrgenommenen Bild eines anderen bildet die Matrix f�r die Konstitution des "Ich". Somit ist das "Ich", das Einheit verspricht, ein anderes (ein imagin�res "Ich", ein Phantsma), das entsteht in der Verkennung im Imagin�ren. Das "Ich" verfestigt sich konstitutiv in dieser Illusion und besteht allein in der kontinuierlichen Bezugnahme auf diese T�uschung. Die strukturalistische T�tigkeit Lacans dezentriet das Subjekt, demaskiert das "Ich" als Illusion, entlarvt das Selbstbewusstsein als imagin�re Struktur... Das methodische Vorgehen, das Lacan hierzu anwendet, gestattet es dem Leser indes nicht auf zusammenh�ngende Argumentations- und Gedankeng�nge zu stossen, um auf diesem Wege zu einem Erkennen zu finden, sondern mutet ein Wirrwarr von Gedanken zu, die umherkreisen, abreissen und wieder auftauchen, Kl�rung versprechen, wieder vernebeln und in Frustration zur�cklassen... Lacan vollzieht in seinem Schreib- und Sprachstil die Aufl�sung von imagin�rer Ganzheit und Einheit, die Aufl�sung von Ego- und Logozentrismus, indem er das Subjekt aus seiner selbstgen�gsamen Haltung herauszustossen sucht, welche der T�uschung unterlie

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